Systemische Familienhilfe

Selbsthilfegruppe Rostock


 

Unsere Selbsthilfegruppe ist ein offener Kreis, der auf Spendenbasis mit der Familienaufstellung nach Bert Hellinger
arbeitet.

Wir treffen uns pro Monat ein Mal dienstags im Begegnungszentrum “Südpol”,
Mendelejewstr. 22a (Flachbau) um 18.00 Uhr

Termine:

29.01.
26.02.
26.03.
09.04.
07.05.
04.06.
02.07.
30.07.
27.08.
24.09.
08.10.
05.11.
03.12.
 



Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe an.
(Das Probieren mitgebrachter kulinarischer Köstlichkeiten bildet den zwanglosen Auftakt des Begegnungsabends. Jeder kann sich aktiv daran beteiligen.)

Besonders freuen wir uns über die regelmäßige monatliche Teilnahme unserer Mitglieder, damit ein faires Geben und Nehmen sowie ein hohes Niveau der Aufstellungsarbeit gewährleistet werden kann.

* * *
Wir alle werden in unsere Herkunftsfamilie hineingeboren die uns, in positiver wie in negativer Hinsicht, oft stärker prägt, als uns bewusst und manchmal lieb ist.

Positive Prägungen können ein Segen sein, genauso wie negative Prägungen davon abhalten können, das eigene Leben wirklich annehmen und von innen heraus frei leben zu können.

Nicht selten werden die Schicksale der Altvorderen (der Ahnen) auf eine erschreckend ähnliche Weise wiederholt, manchmal über viele Generationen hinweg und unabhängig davon, ob sich die Betroffenen jemals begegnet sind oder überhaupt voneinander wissen.

Familienaufstellungen finden meist in Gruppen von zehn bis zwanzig Personen statt. Jemand, der eine persönliche Thematik lösen möchte, meldet sich, um für sich eine Aufstellung durchführen zu lassen. Der Aufstellungsleiter befragt diesen Klienten zu seiner Situation, zu seinem System (Gegenwarts- bzw. Herkunftsfamilie) und zu seinem Anliegen.
Für bestimmte Familienmitglieder werden dann aus der anwesenden Seminargruppe Stellvertreter ausgewählt, die im Raum zueinander in Beziehung gestellt werden. Auch für den Klienten selbst gibt es einen Stellvertreter, der für dessen eigenes Ich steht und zu den anderen repräsentierten Familienmitgliedern ebenfalls in räumlichen Bezug gestellt wird.
 

Hinweise für Aufstellungsteilnehmer

Alles geschieht jederzeit auf freiwilliger Basis. Bevor in der Aufstellung wesentliche Schritte gegangen werden, gibt der Klient grünes Licht. Durch die Sicherheit, die vom Einfühlungsvermögen des Leiters und seinen langjährigen Erfahrungen ausgeht, fühlt sich der Klient gut und sicher aufgehoben. Nicht selten sind größere (Fort-) Schritte möglich, als es sich der Klient erhofft hätte.

Oft spürt der Teilnehmer bereits am Ende der Aufstellung, wie eine Last von seinen Schultern abfällt oder wie er sich energiegeladener, selbstbewusster und freier fühlt. Auch (erlösende) Tränen kommen hin und wieder vor - die ganze Palette menschlichen Lebens kann einem begegnen.

Die Methode der Familienaufstellung wird dem Bereich der Selbsterfahrung zugeordnet. Sie kann und darf keine schulmedizinisch oder psychotherapeutisch angezeigte Therapie oder sonstige Behandlungsmethode ersetzen. Im Zweifel sollten Sie einen Arzt, einen Psychotherapeuten oder einen Psychiater Ihres Vertrauens konsultieren.

Über den Inhalt der eigenen Aufstellung sollte 4-6 Wochen nicht mit anderen gesprochen werden, damit das Lösungsbild nicht durch unseren analytischen Verstand zerstört wird und die Möglichkeit bekommt, im Unterbewusstsein zu arbeiten.

Alles, was im Raum der Aufstellung passiert, bleibt dort. Wenn über die Art und Weise der Aufstellungsarbeit gesprochen wird, dann bitte nur anonyme Beispiele wählen, damit die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen geschützt bleiben.

Während der Aufstellung sprechen wir uns mit “Du” und Vornamen an, da das Unterbewusstsein keine zivilisationsbedingte Höflichkeitsform kennt.

 

 

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